PostitGuess.ioMit Freunden spielen

Verstehen & spielen

Wer bin ich? Spielanleitung für eure erste Runde

Ein unbekannter Name an deiner Stirn wird durch klare Fragen zur lösbaren Aufgabe. So startet ihr eine Runde, bei der alle mitkommen.

Acht unterschiedliche Avatare versammeln sich um den See auf der Waldlichtung
Acht Freunde, acht verborgene Namen und jede Menge Möglichkeiten.

So funktioniert das Stirnzettelspiel

Bei Wer bin ich? bekommt jede Person einen Namen, den sie selbst nicht lesen darf. Alle anderen kennen diese Identität. Durch Fragen, auf die sie mit Ja oder Nein antworten, versucht die ratende Person herauszufinden, wer oder was sie ist. Je nach Thema kommen Menschen, erfundene Figuren, Tiere oder Orte infrage.

Der Zettel an der Stirn ist nur das sichtbare Hilfsmittel. Eine Karte im Stirnband oder ein Name über einem digitalen Avatar erfüllt denselben Zweck. Wichtig ist, dass du die Namen der anderen siehst, deine eigene Lösung aber verborgen bleibt.

Namen und Material vorbereiten

Für eine Runde am Tisch braucht ihr Papier oder Karten, gut lesbare Stifte und eine bequeme Halterung. Ein Stirnband vermeidet Klebematerial auf der Haut. Prüft vor dem Start, ob Haare, Hüte oder spiegelnde Flächen die Runde stören.

Legt die erlaubten Themen fest. Bei bekannten Tieren können Kinder nach Merkmalen fragen, die sie selbst verstehen. Filmfiguren eignen sich für eine Runde mit gemeinsamen Lieblingsfilmen. Gemischte Kategorien sind überraschender, verlangen aber zunächst Fragen nach der Art der Identität.

Schreibt einen Namen für eine andere Person und zeigt ihn ihr nicht. Wählt die Schwierigkeit für den Empfänger, nicht für euer eigenes Fachwissen. Wer eine Figur nie gesehen hat, kann sie kaum zufriedenstellend erraten. Unsere Themen und Namensideen helfen euch bei einer fairen Auswahl.

Kurze Animation eines tanzenden Avatars auf der Waldlichtung
Ein kleiner Siegestanz, direkt im Spiel aufgenommen.

Eine Frage, eine verständliche Antwort

„Bin ich ein echter Mensch?“ ist eine geschlossene Frage. „Was ist mein Beruf?“ verlangt dagegen eine freie Auskunft und gehört nicht zur üblichen Ja-Nein-Version. Beginne mit einer Kategorie und frage danach nach Tätigkeit, Herkunft oder einem klaren Merkmal.

Vermeide mehrere Bedingungen in einem Satz. „Bin ich ein deutscher Schauspieler?“ kann wegen des Landes oder des Berufs mit Nein beantwortet werden. Frage die beiden Punkte einzeln, wenn sie dir tatsächlich helfen. Unklare Wörter wie „alt“ oder „berühmt“ brauchen eine genauere Bedeutung.

Bei Unsicherheit darf die Gruppe um eine neue Formulierung bitten. Eine erzwungene Antwort auf eine missverständliche Frage erzeugt schlechte Hinweise. Ein gemeinsames, klares Ja oder Nein ist hilfreicher als drei gleichzeitig gerufene Meinungen.

Vorher den Zugwechsel klären

Eine verbreitete Hausregel erlaubt weitere Fragen nach jedem Ja; bei Nein wechselt der Zug. Eine andere gibt jeder Person genau eine Frage pro Durchgang. Die zweite Variante sorgt für regelmäßige Beteiligung und ist oft angenehm für eine neue oder altersgemischte Gruppe.

Vereinbart auch, ob ein falscher Namensversuch den Zug beendet. Beide Absprachen können funktionieren, solange sie vorher gelten und für alle gleich bleiben. Es gibt kein einziges verbindliches Regelwerk für jede private Runde. Die Regeln für den Spieleabend erklären die Auswirkungen der verschiedenen Varianten.

Ein Wikinger und ein Zauberer mit Namenszetteln am gefrorenen See
Eine kleine Gruppe, ein verschneiter See und genauso viel zu erraten.

Beispiel: ein bekannter Zauberschüler

Stell dir vor, dein Name ist Harry Potter. Zuerst erfährst du, dass du kein echter Mensch bist. Später bestätigen die anderen, dass du in Büchern vorkommst und zaubern kannst. Damit ist eine Richtung gefunden, aber noch kein eindeutiger Name.

Fragen nach dem Schülersein und einem Zauberstab führen zu einem passenden Universum. Die blitzförmige Narbe trennt Harry von anderen Figuren darin. Ein anschließender Namensversuch beruht nun auf mehreren Antworten statt auf einer zufälligen Idee.

Die Gruppe sollte nicht unabsichtlich die Lösung verraten. Eine Bemerkung über eine „berühmte Narbe“ ist ein zusätzlicher Hinweis, wenn du danach noch gar nicht gefragt hast. Für eine Kindergruppe könnt ihr solche Hilfen erlauben, müsst das aber vorher vereinbaren.

Alle bis zum Ende einbeziehen

Ihr könnt den ersten richtigen Namen feiern und trotzdem weiterspielen, bis alle ihre Identität kennen. Fertige Spieler beantworten weiterhin Fragen und bleiben dadurch Teil der Runde. Für eine kurze Partyunterbrechung lässt sich auch ein gemeinsames Ende mit Auflösung der übrigen Karten festlegen.

Ist ein Name wirklich unbekannt, ersetzt ihn oder gebt eine vereinbarte Hilfe. Das ist meist ein Problem der Auswahl und kein Zeichen schlechten Ratens. Nehmt in der nächsten Runde eine vertrautere Identität, damit die Fragen den eigentlichen Reiz ausmachen.

Im Browser statt mit Papier

PostitGuess ist für 2–8 Spieler ausgelegt. Manuell lässt euch Namen für Freunde wählen, Thema vergibt Namen aus einer Kategorie und Chaos mischt Kategorien. Für eine Runde aus verschiedenen Wohnungen braucht ihr einen separaten Sprachanruf; eingebauten Sprachchat gibt es nicht.

Folgt der Anzeige des aktiven Spielers, gebt eure Namensversuche ein und benutzt die Zugsteuerung zum Weitergeben. Ein gesprochenes Nein wechselt den Zug nicht automatisch. Die Online-Anleitung beschreibt Raum, Einladung und Vorbereitung im Detail.